Urlaub in Guarda

Kultur

Von Guarda bis nach Ardez – eine aussichtsreiche Sommerwanderung

csm_wandern13_01_66830f9062Mit ihrer großartigen Kulturvielfalt und der atemberaubenden Berglandschaft lädt die Region Graubünden in der Schweiz dazu ein, zu Fuss entdeckt zu werden. Egal ob Sie sich für eine Mehrtageswanderung entscheiden oder lieber doch eine gemütlichere Tour bevorzugen: Rund um das malerische Dörfchen Guarda in Unterengadin gibt es Wanderwege zur Genüge.

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Meisser’s Kulturtipp Schweiz: Das Museum d’ Engiadina Bassa

 

Sollte das Wetter bei Ihrem Schweiz Urlaub mal nicht so mitspielen oder Sie Lust auf kulturelle Neugier verspüren, schlagen wir Ihnen einen Besuch im Museum d’ Engiadina Bassa in Scuol vor. Denn die Region Engiadina im Kanton Graunbünden hat neben der wunderschönen Naturlandschaften auch einige kulturelle Höhepunkte zu bieten.

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Dorfführung in Guarda – eine Reise durch die Vergangenheit

Schloss TaraspDas berühmte Schellen Ursli Dorf in der Schweiz, liegt auf einer 1.653 hoch gelegenen Sonnenterasse im Schweizer Kanton Graubünden und bietet eine atemberaubende Sicht auf die Unterengadiner Dolomiten: Guarda ist geprägt durch sein gepflegtes, historisches Dorfbild und den typischen Engadiner Häusern mit ihren gigantischen Bogentüren, ausgeprägten Erkern, den stählernen Gittern und den kulturgeschichtlichen Sgrafitti Fassadenverzierungen.

Aber vielleicht auch die Tatsache, dass Guarda mit seinen 200 Einwohnern unter nationalem Schutz steht und zu den wertvollsten Dörfern in der Schweiz zählt, macht das Dorf im Unterengadin bei den Gästen so beliebt: Im Jahre 1975 erhielt die Gemeinde den Wakker-Preis, ein durch den Schweizer Heimatschutz verliehener Preis für Gemeinden, die mit dem Ortbildschutz geehrt werden. Weiterlesen

Winterfrische und Bündner Hochgenüsse

MeisserDer nächste Frühling kommt bestimmt. Aber bis dahin gilt es den Winter in all seinen herrlichen Facetten zu erleben, mit Schneeschuhwandern, steilen Abfahrten und Hüttengaudi. Skifahrer und Snowboarder finden im Wintersportgebiet Motta Naluns (1’250 – 2’785 m. ü. M.) mit 80 km Pisten oberhalb Scuol und Ftan hervorragende Verhältnisse für den Wintersport. Scuol ist von Guarda in 20 Autominuten erreichbar.

Lassen Sie sich den bezaubernden Winter in Guarda in all seinen herrlichen Facetten nicht entgehen. Atmen Sie reine Bergluft, tanken Sie Energie für den Alltag. Der Zauber des Hotel Meisser liegt auch vorwiegend in seiner Küche – Denn in Sachen Genussfreude macht der Küchenbrigade des Hauses niemand etwas vor. Lange war das Unterengadin vor allem Heimat des Schellen-Ursli und Museum für Liebhaber Sgraffiti-geschmückter trutziger Häuser. Heute locken innovative und erstklassige Fleischprodukte, Bio-Bier und weitere Spezialitäten auch Gourmets in das Hochtal.

Bündner Spezialitäten aus der Meisser Küche

Pizokel, Pizzöcar, Pizzoccheri, Bizzocals, Capuns, Gnöch, Maluns, Micluns – sitzt man im Restaurant des Hotel Meisser, kann es einem beim Lesen dcapuns-0er Speisekarte etwas Sturm im Kopf werden gleichzeitig merkt man aber die Liebe zur Heimat und seiner kulinarischen Tradition. Benno Meisser, Chef des Hauses, schätzt die würzige und traditionelle Bündner Bauernküche.
Doch sind nun Pizokel so etwas wie Spätzle? Sind Pizzöcar dasselbe? Und was ist bloss ein Gnöch? Benno Meisser klärt auf: “Im flächenmäßig grössten Schweizer Kanton gibt es nicht nur drei offizielle Amtssprachen, sondern auch etliche Mundarten und Idiome – und 150 Täler. So gross die Sprachvielfalt, so entlegen einzelne Täler, so verwirrend die Namen der Gerichte. Eine Bündner Spezialität hat es vom Tal in die ganze Welt geschafft von London über Berlin bis nach Addis Abeba und Bangkok. Es sind dies die Capuns. Capuns sind Mangoldwickel, die mit Trockenfleisch angereichertem Spätzliteig gefüllt sind, im Wasser gekocht und mit Käse und/oder Bouillon, Milch oder Rahm angerichtet werden.Der Name leitet sich (vermutlich) von Kapaun ab, dem gemästeten, kastrierten Hähnchen. Die Krautrollen sind ebenso klein und prall. Doch so wie es viele «einzig richtige» Rezepte für die Spezialität gibt, gibt es auch noch andere Erklärungsansätze, weshalb Capuns Capuns heissen. Im Rätoromanischen steht Capun oder Chapun auch für Knirps.

Das süße Finale im Bündner Land

Ein typisches jedoch deftiges Bündner Dessert ist die Bündner Nusstorte auch Engadiner Nusstorte genannt oder auf rätoromanisch Tuorta da Nusch. Die Nusstorte ist ein sehr leckerer knuspriger Mürbeteig-Kuchen mit einer Füllung aus weichem Karamell und Walnüssen. Für das weiche Karamell wird Zucker karamellisiert und mit Sahne und Milch verkocht. Die Engadiner Nusstorte hat ihre schöne goldene Farbe durch eine Glasur aus Eigelb und Milch.
Exklusiv für Sie unser Geheimrezept der Torte.

Für die Karamell-Walnuss-Füllung:
meisser_winter_2015_danielzangerl_web (166 von 166)200 g Zucker
200 ml Schlagsahne
150 ml Milch
300 g Walnüsse/Baumnüsse (ohne Schalen gewogen)
1 Essl. Honig
Für die Glasur:
1 Teel. Eigelb
1 Essl. Milch
Prise Salz
Für den Mürbeteig kühle Zutaten verwenden (Butter und Ei aus dem Kühlschrank).

Mehl, Backpulver, Salz, 150 g Zucker und Vanillezucker auf der Arbeitsfläche gut vermischen. Ei und klein geschnittene Butter dazugeben. Dabei einen Teelöffel Eigelb für die Kuchenglasur zurück behalten. Von Hand geschwind einen Mürbeteig kneten. Der Mürbeteig darf nicht zu lange geknetet werden, da er sonst hart und brüchig wird. Dann den Mürbeteig mit einer Folie abdecken, und etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Für die Engadiner Nusstorten-Füllung in der Zwischenzeit die Walnüsse grob zerkleinern. Damit das Eigelb für die Glasur nicht eintrocknet, das Eigelb schon jetzt mit einen Esslöffel Milch und einer Prise Salz verrühren. Für das weiche Karamell flüssige Sahne und Milch in einem Topf erhitzen. Den Zucker in einem zweiten Topf bei nicht zu starker Hitze schmelzen, am besten in einem hohen Topf aus Edelstahl. Vorzugsweise einen Kochlöffel aus Silikon oder Holz verwenden. Den Zucker erst dann rühren, wenn der größte Teil des Zuckers bereits geschmolzen ist, damit der Zucker nicht klumpt. Der Zucker darf nicht zu dunkel werden, da er sonst bitter wird. Wenn der Zucker flüssig und etwas angebräunt ist, die kochende Sahnemilch langsam dazu geben und dabei umrühren. Vorsicht: Das schäumt! Die Sahnemilch muss kochend heiß sein und langsam eingegossen werden, damit der Zucker nicht zu harten Stücken kristallisiert.

Nun das Karamell bei mittlerer Hitze unter Rühren einige Minuten leicht sprudelnd kochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Topf vom Herd nehmen, und den Honig unterrühren. Nun die gehackten Walnüsse dazu geben und umrühren. Den Topf mit einem Küchentuch abdecken, damit das Karamell nicht zu stark abkühlt. Das Karamell ist jetzt noch recht flüssig, es wird nach dem Backen beim Erkalten aber fest.Die Hälfte des Mürbeteigs rund ausrollen, etwas größer wie die Springform . Dann mit dem Springform-Ring eine runde Teigplatte ausstechen, das ergibt den Kuchendeckel. Die Springform mit Butter fetten und die Form mit dem restlichen Mürbeteig auslegen. Dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Die Karamell-Walnussmasse noch mal umrühren, auf dem Mürbeteig verteilen und die Engadiner Nusstorte mit der vorbereiteten Mürbeteig-Platte abdecken.Die Engadiner Nusstorte mit der Ei-Milch Glasur bestreichen. Dann die Engadiner Nusstorte im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft oder 190 Grad Unter/Oberhitze ca. 40 Minuten goldbraun backen. Die Engadiner Nusstorte schmeckt am besten am Folgetag.

Das Meisser Küchenteam wünscht gutes Gelingen und falls es Ihnen zu aufwendig ist selbst zu backen: Dann empfehlen wir einen Besuch in unserem Restaurant und Hotel Meisser in Guarda!

Swiss Historic Hotels – Die historischsten Hotel der Schweiz

berghotel-meisser-guardaEs war einmal … So beginnt die bewegende Geschichte vom Berghotel Meisser in Guarda. Das geschichtsträchtige Familienhotel im Unterengadin bietet seine ausgezeichnete Gastfreundschaft bereits seit 1893 an und wird mittlerweile in 5. Generation erfolgreich geführt. Das Haus erzählt die Geschichte von über 120 Jahren Tradition, Kultur und Genuss. Den Zeitzeugen der Geschichte begegnet man im Hotel Meisser überall, sogar in der Küche wird noch nach alten, handschriftlichen Rezepten gekocht.

Die 120-jährige Geschichte vom Hotel Meisser in Guarda

1893 wurde die Pension “Chasa Meni” von Andreas Meisser und seiner Frau erworben und mit nur 15 Betten wurde der Grundstein für das heutige Genusshotel gesetzt. Nach vielen Renovierungen und schwierigen Jahren fiel der Hotelbetrieb nach dem 2. Weltkrieg fast gänzlich zusammen. Die 3. Generation der damaligen einfachen Pension kümmerte sich fortan um die vollkommene Renovierung und alle Zimmer wurden nachträglich mit Dusche oder Bad ausgestattet.

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Traditioneller Alpabzug in Guarda

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Die spätsommerliche Rückkehr der Tiere von der Alm wird so mancherorts gebührend gefeiert. Der sogenannte Alpabzug oder Almabtrieb ist eine uralte Bauerntradition im gesamten Alpenraum und wird überall mit einer feierlichen Umrahmung ergänzt. Im Schweizerischen Guarda wird das uralte Brauchtum auch heute noch liebevoll gepflegt und gelebt.

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Das Hotel Meisser in Guarda gehört zur bekannten Grand Tour of Switzerland

Die Grand Tour of Switzerland ist eine 1.600 Kilometer lange Touristikroute durch die schönsten Panoramen der Schweiz. Vergleichbar mit der Route 66 in der USA, soll diese erlebnisreiche Strecke Touristen ihre Reise durch die Schweiz erleichtern. AngeseheHotel Meisser Winterlandschaftne Highlights und unvergessliche Geheimtipps prägen die vielfältigen Landschaften.

 Die Strecke der Grand Tour of Switzerland

Die bekannte Ferienstraße führt durch alle Landesteile über 5 Alpenpässe und umfasst insgesamt 44 Sehenswürdigkeiten, 51 Städte, 22 Seen und 11 UNESCO-Weltnaturstätten.

Für die fast 2.000 Kilometer lange Strecke benötigt man 7 Tage, wenn man mit einer Fahrzeit von 5 Stunden täglich rechnet.

 Grand Tour of Switzerland 2016

Ab dem Sommer 2016 wird die bekannte Schweitzer Tour durch 650 amtliche Wegschilder gekennzeichnet sein. Die erste Hinweistafel wurde bereits im Oktober letzten Jahres in Zürich angebracht.

Attraktionen der Grand Tour of Switzerland

Bedeutende Stationen der bekannten Schweizer Tour sind die Städte Zürich, Basel, Schaffhausen, Luzern, Genf und St. Gallen. Der Brienzersee, der Vierwaldstättersee und der Rheinfall sind nur einige der bemerkenswertesten Gegenden der Schweiz. Aber auch der berühmte Schweizer Nationalpark, der Kanton Tessin mit der Ortschaft Ascona, das Aletschgebiet und die Lokalität Zermatt mit seinen markanten Matternhorn, einer der höchsten Berge der Alpen. Das Hochtal des Engadins im Kanton Graubünden zählt ebenfalls zu den Höhepunkten der Grand Tour of Switzerland.

Hier laden urige Traditionslokale sowie exzellente Luxushotels zum Träumen und Verweilen ein. Nach einem abenteuerlichen Tag voller Höhepunkte, möchte man das Erlebte noch einmal auf sich wirken lassen. Was gibt es da schöneres, als Gastfreundschaft in Kombination mit typisch lokalen Köstlichkeiten, und erholsamen Übernachtungsmöglichkeiten, um die Grand Tour of Switzerland am nächsten Tag wieder frisch und munter weiterführen zu können.

Hotel Meisser in Guarda: Mitglied der Grand Meisser EngadinTour of Switzerland

Seit Anfang dieses Jahres gehört das Hotel Meisser in Guarda ebenfalls zu dieser anerkannten Tour durch die Schweiz. Dabei kann man, in Kombination mit verschiedensten Pauschalangeboten, das idyllische Dörfchen im Schweizer Nationalpark samt seinen Kulturen und Höhepunkten hautnah erleben. Ein Beispiel dafür ist der Besuch des Schellenurslidorfes im Rahmen der Grand Tour of Switzerland von Mai bis Oktober 2016.

Das ist Urlaub, wie man ihn sich immer schon erträumt hat!

Schon mal den Namen Schellenursli gehört?

Schellenursli ist eine berühmte Kindergeschichte der Autorin Selina Chönz, welche von Alois Carigiet illustriert wurde. Das Buch Schellenursli gehört zu den bekanntesten Bilderbüchern der Schweiz und erschien das erst Mal 1945. Aufgrund seiner Bilder und Geschichten erhielt das Buch großes Aufsehen, nicht nur in Engadin, sondern auch weit über die Grenzen hinaus. Auch ein Grund warum das Buch bis heute millionenfach verkauft wurde, in 8 Sprachen und in Blindenschrift übersetzt wurde. Im rätoromanischen Original heißt das Buch Uorsin.

Chalandamarz – uralter Brauch in der Schweiz

Die Geschichte beginnt mit dem Satz “Hoch oben in den Bergen, weit von hier, da wohnt ein Büblein so wie ihr”. Die Geschichte hat Ihren Ursprung in Guarda und der Inhalt erzählt über den Chalandamarz, einen uralten Brauch in der Schweiz. Dieser Brauch stammt noch aus der Zeit der Römer, als diese das damalige Rätien besetzt hielten. In dieser Zeit markierte der Chalandamarz den Beginn des Jahres. Die Bevölkerung wollte durch den Chalandamarz die bösen Geister vertreiben. Der Chalandamarz wurde jedes Jahr am 1. März gefeiert und auch heute noch ziehen an diesem Tag die Kinder von Engadin mit großen Glocken durchs Dorf, um den Winter zu vertreiben. Weiterlesen

Schloss Tarasp: Das Wahrzeichen des Unterengadins

Imposante Fest- und Rittersäle, eine kunsthistorisch wertvolle Schlosskapelle, alte Gast- und Schlafgemächer und viele weitere beeindruckende Räume machen den Besuch im fast 1000 Jahre alten Schloss Tarasp zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Schloss Tarasp

Schloss Tarasp

Die Geschichte von Schloss Tarasp

Nur wenige Burganlagen in der Schweiz beherrschen die Landschaft so wie das mächtige Schloss Tarasp. Erbaut auf einem 100 Meter hohen Felsen, thront die Burg über die Weiler am Fuß des Schlosshügels und die weißen Mauern spiegeln sich märchenhaft im Taraspersee.

Die Herren von Tarasp waren es, die in der ersten Hälfte des 11. Jhr. hier ihren Wohnsitz einnahmen, nachdem sie aus der Gegend des Comer Sees in das Engadin gezogen waren. 1239 gelangte die Festung an die Grafen von Tirol und es folgten heftige Auseinandersetzungen zwischen den Tiroler Grafen, den Bischöfen von Chur und den Bündnern, da das Unterengadin zum Bistum Chur gehörte. Allen ging es um den Besitz der Burg und um die Vormacht im Unterengadin. Im Jahr 1464 wurde Tarasp zur österreichischen Grafschaft. Davon zeugt heute noch der Reichsadler am Palas und eine Schrift verkündet: «Hie Estereih». Im 16. Jhr. wurde das Schloss auf ihren heutigen Umfang vergrössert und zu einer Grenzfestung ausgebaut. Einige hundert Jahre später, im Jahr 1803, wurde die Festung durch Napoleon der helvetischen Republik zugeschlagen, doch der junge Kanton Graubünden hatte für die Anlage weder Verwendung noch Geldmittel für die Erhaltung. Schließlich wurde Tarasp 1829 für keine fünfhundert Franken an einen Privatmann aus Scuol verkauft und wechselte in den Folgejahren noch mehrmals den Besitzer. Zudem wurde das Schloss in den darauffolgenden Jahrzehnten auch komplett geplündert, wertvolle Möbel und Täferungen wurden im Kunsthandel verkauft. Die hölzernen Vorbauten und Wehrgänge wurden von den Dorfbewohnern zu Brennholz verarbeitet. Um 1900 stand Taraps trostlos und dem Verfall preisgegeben da.  Weiterlesen

Ausflugstipp: Das Kloster St. Johann in Müstair

Sie sind ein Freund der Kultur? Oder möchten Sie auf Ihrem nächsten Urlaub im Hotel Meisser in Guarda einen besonderen Tagesausflug unternehmen? Dann ist das Benediktinerkloster St. Johann in Müstair das ideale Ausflugsziel!
Nur etwa 50 Autominuten vom Hotel Meisser in Guarda entfernt, nahe der südöstlichen Grenze zu Italien, befindet sich das kleine Dorf Müstair. Das gleichnamige Tal mündet über die Grenzen hinweg in den Vinschgau in Südtirol (ITA). Der Ortsname Müstair geht auf den lateinischen Begriff für Kloster – „monasterium“ – zurück. Dieses Kloster hat also vermutlich dem Ort und dem Tal seinen Namen gegeben.

Entstehungsgeschichte des Klosters St. Johann

Einer Legende zufolge soll Karl der Große nach seiner Krönung auf dem Umbrailpass in einen schweren Schneesturm geraten sein. Nachdem er ein gläubiger Christ war, betete er und, so die Legende, wurde erhört. Daraufhin soll er als Dank das Kloster St. Johann gegründet haben, in dessen Kirche sich heute noch eine Statue des Herrschers befindet.

Das ursprünglich als Mönchskloster gestiftete Gebäude ist seit etwa dem 12. Jahrhundert ein Frauenkonvent und war in seiner über 1.200-jährigen Geschichte immer bewohnt.
Ebenso wurde das Kloster trotz seiner langjährigen Geschichte und der vielen Kriege nie vollständig zerstört und parallel immer Stück für Stück renoviert und umgebaut. So verschmelzen in der heutigen Klosteranlage verschiedene Baustile der letzten Jahrhunderte.

Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe

Im Jahre 1983 wurde das Kloster St. Johann in Müstair zum UNESCO-Weltkulturerbe gekührt. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die vielen Wandmalereien und Fresken in der Klosterkirche. Es handelt sich dabei um den besterhaltenen Freskenzyklus aus dem frühen Mittelalter. Später entdeckte man weitere Glanzstücke der Baugeschichte, wie etwa der Plantaturm als ältester Wohn- und Wehrturm des Alpenraumes oder etwa die romanische Bischofsresidenz.

Tauchen auch Sie ein in vergangene Zeiten und lassen Sie sich vom Zauber dieses einzigartigen kirchlichen Bauwerkes beeindrucken! Für genauere Informationen zu öffentlichen Besichtigungszeiten und Führungen besuchen Sie die Webseite des Klosters unter www.muestair.ch.

Alpenglow Guarda
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